Der Böhmerwald Heimatbrief

Bayerischer Wald und Böhmerwald/Sumava – ein Service vom Böhmerwäldler Heimatkreis Prachatitz e .V.

Außergefild

Außergefild

Außergefild
Gerichtsbezirk Winterberg
3132 ha Fläche 
1120 Einwohner (mit Franzensthal, Grafenhütte, Hoidenhäuser, Waldhäuser, Wiederbruck und Wilhelmswald)
1058 m Seehöhe
Bekannt wurde Außergefild durch eine hochspezialisierte Holzindustrie, die Resonanzhölzer für den Musikinstrumentenbau herstellte.
Im 19. Jahrhundert gelangte auch die Herstellung von Hinterglasbildern zu einer großen Blüte.
Die Ursprünge der Siedlung dürften auf den, 1356 vom Johanniter Konvent in Strakonitz angelegten, „Gfilder Steig“ zurückzuführen sein. Die deutsche Besiedlung erfolgte durch Bauern, Säumer, Glasmacher und Waldarbeiter.
Beim großen Brand im Jahre 1889 brannte die alte Holzkirche vollständig aus. 1892/93 wurde die neue Kirche und die danebenstehende vierklassige Volksschule erbaut. Das Pfarrhaus wurde 1913 und 1 Jahr früher das Armenhaus errichtet.
Außergefild gehörte vom Anbeginn an zur Herrschaft Groß-Zdikau bei Winterberg, Kronland Böhmen. 1918 bis 1938 bei der CSSR und ab 1938 ein Teil der Bayerischen Ostmark.

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